vom 14.11.2007 um 22:25 Uhr von Frank | Trackback URL
Kategorie(n): Hardware

Der Apple Mac mini als Profi-Rechner?

Als Einstiegsmodell beworben, in seiner Leistung deswegen oft verkannt – Der Mac mini von Apple ist mit einem Image gesegnet, das dem Gerät nicht gerecht wird. Nach meinem Blick auf die Produkte im Computerportfolio von Apple wird es nun Zeit, mein damaliges Fazit zu unterstützen.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Als Freiberufler mit klassischem Tätigkeitsprofil Print und Non-Print ist ein Mac Pro zu heftig und die iMacs sind aufgrund ihrer Displays im Moment sehr gewöhnungsbedürftig. Notebooks sind auch keine wirkliche Alternative, da nicht jeder den Aufpreis für ein mobiles Gerät zahlen möchte.

Bei uns im Büro hatten wir nach 3.5 stabilen Jahren mit unseren G5-Traktoren (zuverlässig und laut :D) die Situation, über neue Arbeitsplätze nachzudenken, damit die G5 in die (abgeschriebene) Rente können. Letztendlich war u. a. die Veröffentlichung von 10.5 bezüglich des Zeitpunktes mit ausschlaggebend. Ein Mac Pro als Arbeitsplatz für Multimediazeug reicht hier aus und gute Monitore sind ebenfalls vorhanden.

Was ist nun also mit dem Mac mini? Die Eckdaten lassen erstmal hoffen:

• Intel Core2Duo CPU mit 2 GHz
• auf 3 GB RAM aufrüstbar (inoffiziell)
• schnelle Notebookplatten mit 200 GB verfügbar
• akzeptabler Preis für die gebotene Leistung
• leise und sparsam

Mit ein wenig Aufrüsterei und einem hochwertigen Monitor sollte sich der Mini eigentlich in eine perfekte Arbeitsmaschine verwandeln lassen. Gesagt getan und den “grossen” Mini geordert. Für 740 EUR gab es den Rechner mit vorinstalliertem Tiger und Leopold als “CPU drop in” DVD. Parallel habe ich zwei 2GB RAM-Module und eine 7200er Seagate Platte mit 200 GB/2.5” geordert. Die Festplatte war ein ziemliches Problem, da im Moment in Deutschland so gut wie keine Notebookplatten mit 7200 U/min verfügbar sind. Der Einbau der Sachen war kein Problem, da das Öffnen des Gehäuses im Netz recht gut dokumentiert ist und ich das auch nicht zum ersten Mal gemacht habe. Doch halt, die Ersten werden sicherlich schon stutzig geworden sein:

4 GB RAM im Mac mini?

Ja. Von offizieller Seite werden als Maximum nur 2 × 1 GB publiziert, jedoch unterstützt der Intel Core2Duo Prozessor auch 2 GB Module. Allerdings gibt es ein Problem mit dem Chipsatz: Mehr als 3 GB werden vom Betriebssystem nicht erkannt bzw. genutzt. Die genauen Zusammenhänge auf Hardwareebene kann ich nicht erklären, da dieser Sachverhalt nicht änderbar und somit für mich persönlich bedeutungslos ist. Warum dann also 2 × 2 GB anstatt 1 GB + 2 GB?
Der Mac mini hat keine dedizierte Grafikkarte, die Grafikausgabe übernimmt die in den Chipsatz integrierte “GPU”. Da für die Bildausgabe Speicher notwendig ist und der Chipsatz keinen eigenen Grafikspeicher benutzt, zwackt er sich einfach das was er braucht vom normalen RAM ab (bis 80 MB). Und hier setzen die zwei gleichen RAM-Module an (2× 512 MB oder 2× 1 GB oder 2× 2GB): Zwei gleich grosse RAM-Bausteine aktivieren den so genannten DualChannel Mode. Theoretisch kann man aus Marketingsicht richtig auf den Tisch hauen und sagen, dass sich die Performance dadurch verdoppelt – das ist natürlich Quatsch. Allerdings profitiert die Grafikleistung des Chipsatzes etwas vom aktivierten DualChannel Mode. Und da sich die Investitionskosten mit 50 zusätzlichen EUR in Grenzen halten, habe ich mir gedacht, dass das eine gute Sache ist smile

Für alle Rechner mit eigener Grafikkarte (iMac, Macbook Pro) ist der DualChannel-“Vorteil” im besten Fall synthetisch messbar. Auf die Geschichte mit den 4 GB im Mini hat mich übrigens dieser Artikel gebracht: Klick mich.

Die Festplatte

Da die Hitachi Travelstar 7K200 200GB SATA (HTS722020K9SA00) mit 200 GB und 7200 U/min derzeit nicht lieferbar ist, habe ich mich für eine Seagate Momentus 7200.2 200GB SATA II (ST9200420ASG) entschieden. Passt problemlos in den Mini und Seagate gibt 5 Garantie – feine Sache. Alternativ könnte man eine Western Digital Scorpio 250GB 8MB SATA (WD2500BEVS) einbauen, die Platte ist nicht viel langsamer, da die Datendichte nicht höher ist. Von der viel diskutierten Samsung SpinPoint M5S 250GB SATA (HM250JI) kann ich persönlich nur abraten. Mit dieser Platte gibt es im Mac Probleme, trotz Firmware Updates. Bei mir äusserte sich das in einem CoreDuo mini mit kompletten Freezes des Rechners. Ich habe dann gegen die erwähnte Western Digital getauscht und seitdem keine Stabilitätsprobleme mehr. Die Samsung ist in ein externes Gehäuse für die temporäre Benutzung gewandert. Generell gilt bei Platten: Je höher die Kapazität, desto höher die Datendichte auf den einzelnen “Plattern”, desto höher die Geschwindigkeit. Die beste Performance bekommt man also mit grossen Platten und schneller Umdrehungszahl.

Alltagsbetrieb, Lautstärke und Temperatur

Kurzum: Der Mini rockt unter 10.5. Mit der schnellen Platte und den 3 GB RAM kann man sehr zügig arbeiten. Ich habe den unmittelbaren Vergleich zu einem G5 Dual mit 2.5 GHz (3 Jahre), einem Single G5 mit 1.8 GHz (4 Jahre), einem Powerbook G4 mit 1.67 GHz (2 Jahre) und diversen G4 Cubes und Powermacs. Und ich bin auch nicht der Anwender, der eins nach dem anderen macht und auch mal Denkpausen des Werkzeuges locker flockig wegsteckt – im Gegenteil, es macht mich wahnsinning, gerade wenn viel zu tun ist und ich permanent auf den Rechner warten muss. Ich habe gerne 15 Anwendungen offen und springe ständig zwischen diesen auf mehreren virtuellen Desktops hin und her. Mit dem Mini alles kein Problem, im Gegensatz zum Arbeiten mit dem Single G5. Die CPU-Last ist sehr selten bei über 50%, im Durchschnitt liege ich bei 20-30%.

Dabei ist der Rechner ist leise, der Lüfter springt erst “richtig” an, wenn CPU und “Grafikkarte” etwas zu tun haben, wenn nur die CPU auf Vollast läuft, dreht der Lüfter nur sehr moderat hoch, dafür glühen die CPUs dann auch mal bei 90°C vor sich hin. Nunja, wenn Apple das so mit der Lüftersteuerung umgesetzt hat, wird es schon richtig sein. Temperaturmäßig verrät mir iStat Pro, dass beide Cores im Durchschnitt bei 57 bzw. 67°C liegen und der Lüfter meistens mit 1800-2000 U/min vor sich hinrödelt. A propos Grafikkarte: Das einzige, was nicht ganz so geschmeidig läuft, sind die Expose- und Spaces-Fadings. Es könnte weicher laufen, stört aber absolut nicht.
Und wo wir schon bei Temperaturen sind: Die Festplatte liegt permanent bei 46-50°C, die Serienplatte (eine 120 GB Hitachi) war mit ca. 41°C deutlich kühler.

Synthetische Messwerte

Was wäre so ein Artikel ohne Messwerte? Ich habe 4 Dinge gemessen und gebe die hier mal wissenschaftlich korrekt zum Besten wink

  • Systemstart – 1 GB RAM, 120 GB Serienplatte: 39 Sekunden
  • Systemstart – 4 GB RAM, 200 GB Seagate: 29 Sekunden
  • Programmstart Adobe Indesign CS3 – 1 GB RAM, 120 GB Serienplatte: 21 Sekunden
  • Programmstart Adobe Indesign CS3 – 4 GB RAM, 200 GB Seagate: 16.5 Sekunden
  • Programmstart Adobe Photoshop CS3 – 1 GB RAM, 120 GB Serienplatte: 11 Sekunden
  • Programmstart Adobe Photoshop CS3 – 4 GB RAM, 200 GB Seagate: 9.5 Sekunden

Den Photoshop Retouch Speedtest habe ich nach beigelegter ReadMe durchgeführt, d. h. die Cache-Stufen etc. in den Einstellungen nach deren Empfehlung verändert.

Die Kosten

Das habe ich gezahlt:

  • 740 EUR für den C2D Mini (der grosse)
  • 160 EUR für den RAM (2 × 2 GB)
  • 160 EUR für die Seagate Platte

→ 1060 EUR

Die “Vernunftsvariante” sähe meiner Meinung nach so aus:

  • 740 EUR für den C2D Mini
  • 110 EUR für den RAM (2 GB + 1 GB)
  • 120 EUR für die Western Digital mit 250 GB

→ 970 EUR

Fazit

Alles in allem sieht man, dass sich meine grundsätzliche Vermutung und subjektive Erfahrung auch objektiv bestätigen lässt – der aufgebohrte Mini eignet sich mit einem hochwertigen 24” Monitor hervorragend als vollwertiger Design-Arbeitsplatz, wenn man von 3D-Renderings, 1.5 GB Photoshop Compositings und HD-Videoediting absieht. Das trifft natürlich auch auf das Macbook mit C2D und vor Santa Rosa zu, diese unterstützen ja offiziell nun 4 GB. Da fällt mir gerade noch ein: Als ich vor kurzem mit jemandem über den Mini gesprochen hatte, der als Produktberater für Apple-Rechner in einer Mac-Abteilung arbeitet, bekam ich zu hören, dass man mit dem Mini doch nicht in Photoshop arbeiten könne. Mit meinen Erfahrungen bzw. Vermutungen konfrontiert, dass Photoshop u. a. nicht GPU-abhängig ist, wurde mir dann erklärt, dass lieber immer die grösseren Geräte für die “Pro”-Anwendungen empfohlen werden. Ich sagte es ja schon, der Mac mini eilt seinem Ruf weit voraus…

Noch ein paar Bilder

Das sagt der Kurzüberblick über den Mac:

Im Profiler werden 2 × 2 GB RAM angezeigt, MenuMeters zeigt die wirkliche Nutzung:

Ein IO-Test mit der Serienplatte:

...und mit der Seagate mit 7200 U/min:

 

...hier geht's zum Formular ↓

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> Geschrieben von marten am 15.11.2007 um 15:04

ha, verrückt. immer wenn ich mir überlege was ich noch für einen rechner haben möchte, dann fällt meine entscheidung auch auf einen mac mini. als zweit rechner optimal und ich brauch noch nicht mal "so viel" power, wie deiner ihn jetzt hat. such auch schon fleißig nach einem bei ebay.

mir würd noch n alter duo total reichen, weil ich aus dem zockeralter raus bin und die leistungshungrigste anwendung bei mir photoshop ist.

wirklich gut geschrieben, werd jetzt allen mini-skeptickern den artikel hier zeigen.

 

2

> Geschrieben von Alex am 15.11.2007 um 19:09

Habe mich über den Artikel gefreut, da ich auch schon länger mit einem Mac Mini arbeite, und eigentlich ziemlich zufrieden bin. Einzig kritisch war die Festplatte, momentan habe ich mein System auf einer externen iomega-Platte im MacMini Design, die ist aber so laut, dass es echt schon stört.
Deshalb: Wie waren denn deine Erfahrungen hinsichtlich der Lautstärke der Festplatten? Welche war am leisesten? Und im Vergleich zu den anderen?

besten Dank,
Alex

 

3

> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 20:01

Hallo Alex,

alle 3 Festplatten sind primär nicht zu hören. Das leise Grundrauschen des Minis (also der Lüfter) übertönt jegliches Laufwerksgeräusch. Bei der originalen Hitachi Platte waren die Zugriffsgeräusche leicht vernehmbar, die sind bei der Samsung, WD und Seagate vollständig weg. Selbst die 7200er ist nicht zu hören - es ist also prinzipiell egal, welche man einbaut, da alle 3 leiser als das Original sind.

 

4

> Geschrieben von Michael am 15.11.2007 um 20:33

Hallo Frank,

danke schonmal für den Test, der Retouch Test sagt ja schon alles.
Den würde ich gerne bei meinem G4 durchführen aber wo findet man den Play-Knopf? oder funktioniert das nicht mit Photoshop CS?

7) Click Play on the Retouch Artists action and a dialog box will pop up (read it), get your stop watch or timing device ready and start at the same time as you click the continue button

Gruß,
Michael

 

5

> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 20:41

Du musst erst die Aktion durch Doppelklick wie in der Readme beschrieben hinzufügen, danach unter "Datei" -> "Automatisieren" -> "Stapelverarbeitung" -> "Satz"-> "Retouch" auswählen und rechts Ok. Danach gibt es das Playbutton-Fenster smile

 

6

> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 20:41

P.S: Ich tippe auf mindestens 10 Minuten mit dem G4 :D

 

7

> Geschrieben von Michael am 15.11.2007 um 21:47

Die Ergebnisse kann ich nicht nachvollziehen, oder liegt es daran dass ich Photoshop CS habe und nicht CS3?

G4 1,5Ghz 1GB RAM (Memory usage set to 50%) : 7:38
G4 1,5Ghz 1GB RAM (Memory usage set to 100%) : 7:34
doppelter Speicher und dann nur 4 Sek. schneller?

und schneller als dein C2D Mini :confused:

Die Speed Tests Results bei retouchartists liegen beim macbook bei gleicher Serienausstattung wie dein Mini bei 1:36 und 1:40 :suspect:

Gruß,
Michael

 

8

> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 22:01

Dein G4 hat ja nur 1 GB physischen RAM, da hilft wohl auch das Hochsetzen des nutzbaren Speichers nichts. Ich denke, dass einfach der wenige Speicher den Benchmark limitiert und selbst ein Mac Pro einige Zeit unterwegs wäre.

Zu den Macbookergebnissen: Es ist natürlich zum Vergleichen essentiell, dass die Einstellungen für die Cache-Stufen und History im PS berücksichtigt werden. In der ReadMe steht ja einiges dazu. Allerdings sehe ich in der Vergleichstabelle ebenfalls C2D-Macbooks, die mit 1:01 Minuten unterwegs sind - stimmt doch alles?!

-> http://www.retouchartists.com/pages/results.html -> iBook/Macbook

 

9

> Geschrieben von Michael am 15.11.2007 um 22:20

Ja, die C2D Macbooks mit 2GB und 5400 Platte habe ich gesehen. Das würde in deinem Fall bedeuten dass 1 GB mehr und die schnelle 7200 Platte genau 1 Sek. ausmacht. Das kann doch kaum sein. *grübel*

Was mich aber am meisten wundert, ist, dass mein G4 1,5 Ghz schneller ist als dein C2D 2,0Ghz.

 

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> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 22:33

Vielleicht reichen ja 2 GB für den Test gut aus und den Rest entscheidet der Prozessor - kann doch sein. Ich halte ja eh nicht viel von den synthetischen Dingern, das habe ich ja auch mit dem eher saloppen Absatz oben im Artikel zum Ausdruck bringen wollen.

Ich würde an Deiner Stelle nicht so viel über den Retouch Dingsbums grübeln. Drei GB RAM bedeuten ja nicht, dass im Vergleich mit zwei GB alles eine Sekunde schneller ist, sondern dass man mit mehreren Programmen parallel arbeiten kann, ohne das auf die Platte gepaged werden muss. Ich bin permanent am Limit (925 MB frei, 2139 MB benutzt) mit den 3 GB und hätte gerne mehr, aber da muss ich noch auf den Mac Pro warten. Offen sind bei mir den ganzen Tag folgende Programme, mit denen ich permanent arbeite: Photoshop, Dreamweaver, Acrobat, Pages, Flash, Textedit, Omnigraffle, Safari, FF, Mail, iTunes, Vorschau, Adressbuch, iCal, Transmit, Linotype, Jobtimer, LittleSecrets und iMsave - das saugt ganz schön am Arbeitsspeicher, geht aber gut ohne grossartige Denkpausen.

 

11

> Geschrieben von Michael am 15.11.2007 um 23:18

Wenn die Kiste mit all den Programmen die Du da aufzählst flüssig läuft bin ich mehr als zufrieden, der Mini nun noch den Chipsatz vom macbook bekommt und 4GB adressieren kann brauche ich über keinen anderen Rechner mehr nachzudenken, dazu noch den EIZO S2411 und fertig ist der PS Arbeitspatz.

 

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> Geschrieben von Frank am 15.11.2007 um 23:35

Jo, läuft flüssig, ist seit 10 Tagen (Uptime seit letztem Boot) an die Kisten. Habe ja keinen Grund, Unfug zu erzählen, zumal ich mitten in einigen Projekten stecke, die relativ zeitnah abgeliefert werden müssen. Ich bin echt froh, vom G5 auf den Mini gewechselt zu haben smile

Vielleicht gibt es ja irgendwann das SR-Update für den Mini...

 

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> Geschrieben von Michael am 27.11.2007 um 19:08

Darf ich an dieser Stelle eine Frage zum imac 24 plazieren?
Überlege gerade mir einen solchen Rechner zuzulegen. Bin ambitionieter Photoshop-user; aber kein 24-Ebenen-Guru. GANZ NORMALE Bildbearbeitung! Über das Glossy-Display liest und hört man viel! Ich bin USER, kein Bastler! Klar ist ein ext. Display; zB EIZO CG21 oder SW 2411 ist (viel) besser, aber es geht um das GESAMTPAKET!

Gibt es hier Erfahrungswerte & Berichte mit und über den aktuellen imac als "Bildbearbeitungsmaschine"???

DANKE!!!

Michael

 

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> Geschrieben von Gerry am 29.11.2007 um 23:07

Super Artikel!
Ich bin ja überhaupt der Meinung, daß sich viele nur über ihr Arbeitsgerät definieren wollen (unter nem 3Ghz MacPro geht gar nix). Das ist dann aber oft so wie, bei den fetten SUV-Geländewagenfahrer, die gerade mal vom Büro zum Einkaufscenter fahren. ok, vielleicht ein blöder Vergleich, ist mir nur grad so eingefallen smile
Für mich, als klassischen Grafik-User (Adobe CS), wäre zb. von der Leistung her, der aktuelle imac auch durchaus interessant gewesen. Leider hat da Apple mit dem Glossy-Display total ins Klo gegriffen, deshalb unkaufbar geworden.

Hätte noch eine Frage zu dem hier beschrieben "getunten" Mac mini:
Photoshop Retouch Test mit CS3 – 1 GB RAM, 120 GB Serienplatte: 7:45 Minuten
Photoshop Retouch Test mit CS3 – 4 GB RAM, 200 GB Seagate: 1:00 Minute

ziemlich beeindruckend!
kommt der Unterschied primär durch den erweiterten RAM oder hat da die
schneller Platte auch ein Wörtchen mitzureden?

Hab nämlich geplant mir zur Überbrückung jetzt auch nen Mac Mini 2 GHz zu bestellen
und wenn da eine andere Platte wirklich eine spürbare Performancesteigerung mit sich bringt,
würde ich das natürlich ins Auge fassen.
Gibt's bei schnelleren Platten dann nicht Probleme mit Hitzeentwicklung und Lüftung?
Den possitiven Nebeneffekt der Stille beim mini sollte schon erhalten bleiben.

btw. welchen RAM hast du für die Aufrüstung vewendet?
(die Originale von Apple sind ja sehr überteuert)

Danke schon mal und schöne Grüße,
G.

 

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> Geschrieben von Andrej am 30.11.2007 um 17:54

Ich tippe mal, wenn da kein Verschreiben vorliegt, dass es eben der "Mix" aus den 4GB RAM und der fixen Platte ist.
Wenn der Test gut innerhalb der 4GB (sprich 3Gb) ablaufen kann und wohlmöglich gar kein Auslagern der Daten auf Platte nötig ist, dann kannst du davon ausgehen, dass alles weitaus schneller abläuft und die Relation 1Min zu beinahe 8Min realistisch ist.

Die RAM Riegel kannst du ohne Probleme vom PC Händler beziehen, müssen halt nur 667Mhz getaktete S0-Dimm Bausteine sein. Die gibts für ca. 29€ von namenhaften Herstellern. Bei den fallenden Preisen sollte man partout die Finger von Noname Speicher lassen.

Ich weiss noch als ich mir damals für meinen ehemaligen PowerMac 9500/120Mhz habe Speicher aus dem USA kommen lassen, da diese dort ungeheuer günstiger waren grin

 

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> Geschrieben von Frank am 01.12.2007 um 10:16

@Gerry: Der Retouch Test scheint sehr RAMlastig zu sein - liegt also am RAM und nicht an der Platte. Andrej hat es ja gesagt - ausgelagert werden muss nichts mehr.

Zum RAM: Ich habe normalen Notebook RAM gekauft, mittlerweile sind die Preise für die 2 GB Module vollkommen lächerlich (40 €/2 GB Modul). Suchen musst Du nach diesen Spezifikationen: SO-DIMM 2048MB PC2-5300 (667MHz).

Probleme bei der Hitzeentwicklung sehe ich nicht. Der Lüfter röhrt nur, wenn die "GPU" was zu tun hat, bei reiner CPU Vollast und/oder Plattenzugriff tut sich nicht viel. Ich mache mir da wenig Gedanken drum, das Zeug ist zum Arbeiten da cheese

 

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> Geschrieben von Frank am 01.12.2007 um 10:23

@Michael: Am Besten, Du schaust Dir einen iMac in echt an. Bzgl. der Leistung gibt es natürlich keine Probleme, das Display sollte man halt testen.

 

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> Geschrieben von Metawing am 28.12.2007 um 14:15

Hallo Frank,

bin Deinem Beispiel gefolgt und habe meinen Mac Mini gestern aufgerüstet: Zuerst eine neue CPU (von 1,66 GHz DualCore auf 2,16 GHz DualCore2): läuft wie geschmiert damit.
Und dann habe ich noch 2x 2GB RAM reingesteckt - das klappte aber leider nicht: Mit beiden drin startet der Mini gar nicht und nur mit einem (egal welchem) klappt es dann doch. Aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders...
Mehr als 2GB RAM will er einfach nicht schlucken...
Hast Du eine Idee, wo das Problem liegen könnte?

Noch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

 

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> Geschrieben von Christian am 05.01.2008 um 13:02

Hallo Frank,

super interessanter Artikel. Ist der Mini in den sechs Wochen seither auch unter Last stabil?

Ich nehme ja an, so was macht man in Eigenregie und unter Verlust der Gewährleistung?

 

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> Geschrieben von TMM am 07.01.2008 um 01:59

Hallo!

Fand auch immer schon das der Mac mini eine hervorragende kleine Arbeitsmaschine ist. Ebenso auch das MacBook.
Guter Artikel!

An Metawing #18:
Find ich ja irre das Du einfach den Prozessor austauscht auf einen Core 2 Duo. Das Problem mit dem Speicher ist aber das der Chipsatz ansonsten der gleiche bleibt. Es liegt nicht am Core 2 Duo Prozessor, daß man 4 GB benutzen kann, sondern am Speichercontroller, etc.
Da hilft auch ein Core2Duo-Prozessor nichts: Ein Core Duo Mac Mini kann nur 2x1GB RAM verwenden. Mehr geht nicht.

Grüße

 

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> Geschrieben von Moothor am 08.01.2008 um 02:10

@metawing und Timm-
" Das Problem mit dem Speicher ist aber das der Chipsatz ansonsten der gleiche bleibt. Es liegt nicht am Core 2 Duo Prozessor, daß man 4 GB benutzen kann, sondern am Speichercontroller, etc."
So richtig leuchtet mir dass nicht ein. Der Mini hat ja keinen Santa Rosa Chipsatz sondern den alten mit dem Intel GMA 950 Grafikprozessor. Also ist doch anzunehmen, dass Apple im Prinzip genau wie metawing, nur den Prozessor getauscht hat, oder sind weitere Modifikationen an dem Chipsatz bekannt?
Es grübelt Moothor

 

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> Geschrieben von Frank am 08.01.2008 um 11:39

Hi Christian,

ja, absolut stabil. Bin immer noch am rotieren und der Mini hat sich seit Anfang November wacker gehalten. Photoshop, Flash, Dreamweaver, Illustrator parallel und keine Probleme. Ab und zu konvertiere ich noch Videos oder Hörbücher im Hintergrund und selbst dann kann man gut arbeiten. Allerdings fehlt mir RAM, mit den 3 GB komme ich vorne und hinten nicht hin. Naja, nächste Woche gibt es ja dann endlich das Mac Pro Update und der kriegt dann 8 GB...

Am Rande: Mit 10.5 und dem Finder gibt es ab und zu spontane Restarts (keine Rechnerneustarts, nur Finderneustarts), das finde ich Mist. Der Finder ist ein Wackelkandidat, vor allem die neuen Netzwerkfunktionen :/

Der Speichercontroller wurde von Intel einmal geändert und deswegen geht es auch mit den 3 GB. Es gibt praktisch 3 Revisionen: 950 1st (2 GB) -> 950 2nd (3 GB) -> Santa Rosa (4 GB).

Einfach nur den Prozessor austauschen reicht leider nicht, es muss ein offizieller C2D von Apple sein.

 

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> Geschrieben von Moothor am 09.01.2008 um 00:40

Hallo Frank, ja das wäre die Lösung. Da wir länger im Mac Mini Forum darüber diskutieren, kannst du vielleicht ein Quelle für die beiden 950 Quellen nennen?
Danke schön, Moothor

 

24

> Geschrieben von Andi am 09.01.2008 um 17:23

Hi,

dankeschön für den tollen Artikel.

Ich stehe derzeit auch (als potentieller Switcher) vor der Wahl, mir einen Imac (2.4 GHz, 24") zuzulegen, oder meinen Dell 20" an eine Mac mini zu hängen.

Was will ich damit machen? Photoshop CS3, iPhoto, iMovie (ein paar Familienvideos schnippeln... später evtl. auch mal per Final Cut Express oder Premiere, u.U. auch mal After Effects; mal schaun), eMail, Internet und Office (iWorks, NeoOffice, MS-Office... don't know)

Reicht auch dafür, besonders für den Video-Spaß, der Mac mini auch (noch) aus? Ich hab sicher nicht vor, Filme von epischen Ausmaßen zu bearbeiten, sondern werd eher mal MiniDV-Bänder sichten, schneiden und dann für die Familie in 20-30 Minuten Happen auf DVD brennen.


Dankeschön schon mal
Andi

 

25

> Geschrieben von Andi am 14.01.2008 um 18:28

Hola,

ich hoffe, dass das Mac mini - neben dem neuen Mac Pro - nicht in Vergessenheit gerät ;o))

Es wäre lieb, wenn ich bezüglich meiner Video-Spirenzchen ein kurzes Feedback haben könnten


Danke und liebe Gruß
Andi

 

26

> Geschrieben von Frank am 17.01.2008 um 01:48

@Moothor: Ich habe leider keine verbindlichen Quellen. Die Information habe ich durch ein Telefongespräch von dem Mitarbeiter des Shops bekommen, wo ich den RAM gekauft habe. Intel hat wohl irgendwas am Chipsatz geändert, damit die C2S laufen und damit 3 GB vor SR möglich gemacht.

@Andi: Sorry, ich bin immer noch ziemlich in Projekten versunken, gerade eben erst aufgehört zu arbeiten. Mini DV kannst Du gut mit dem Mini bearbeiten. Ich bin nach nun einer guten halbe Woche am Mac Pro echt angetan von der Performance des Minis. Die Standardsachen kriegt der Mini gut hin und die Bearbeitung von DV Material gehört ja mittlerweile zu den Standardsachen.

Der Mac Pro ist übrigens totaler Overkill, das heisst nicht der Rechner, sondern diese Intel CPUs mit 4 Kernen, bzw. 2 Dualcore Kernen. Es gibt kaum Software dafür. Aber dazu schreibe ich die Tage etwas im Blog....

 

27

> Geschrieben von Achim am 17.01.2008 um 14:23

...ich habe die 3GB Variante, im Mac Mini 1.83 Core Duo 2, arbeite mit Logic Studio, schafft auch wirklich "grosse" Songs mit sehr vielen Plug´s!! Habe den Vergleich mit dem neuesten MacBook pro gemacht (24 Spur Produktion), geschafft!
Das MacBook hatte allerdings noch "Reserven", der Mac Mini war so ziemlich ausgelastet...
Bin mir allerdings nicht sicher ob es nicht besser wäre 4 GB einzubauen, weil Logic ja gerade mit dem dual channel modus arbeitet?! Gibt es da eine Info?

Achim

 

28

> Geschrieben von Frank am 17.01.2008 um 14:28

Das ist mal interessant, danke Achim für die Gegenüberstellung.

Der Dual Channel Mode bringt nur was für die "Grafikkarte"-Performance und nur ganz wenig für die Speicherzugriffe. Das lohnt sich nicht, ich würde es lassen wie es ist.

 

29

> Geschrieben von Andi am 18.01.2008 um 10:19

@Frank: sorry, ich wollte Dich sicher nicht stressen. Aber herzlichen Dank für Dein Feedback. Bislang war ich davon überzeugt, mir als "Switcher" einen iMac zuzulegen... aber mittlerweile sehe ich echt den Mac mini + ein gescheites Display als absolut clevere Alternative an, zumal "Schatz, ich hab Geld gespart" bei meiner Frau sicher gut ankommt *gg*

 

30

> Geschrieben von Moothor am 23.01.2008 um 15:43

Danke schön,
PS: es scheint tatsächlich niemand zu wissen, was genau verändert wurde.
Moothor

 

31

> Geschrieben von ribo am 30.01.2008 um 15:24

Ein ausführlicher und hilfreicher Artikel! Danke!

 

32

> Geschrieben von muve:: am 01.02.2008 um 14:00

Mir wurde gestern im Applestore mitgeteilt, dass der Mac mini nur bis zu 23"-Monitore verkraftet. Ist das so? Habe `nen Eizo 2411...

 

33

> Geschrieben von Gerry am 01.02.2008 um 16:08

Die 23"-Einschränkung bezieht sich nur auf die Apple Cinema Displays, wo das nächstgrößere Modell schon das 30"-Display ist. Die aktuellen minis sollten aber eigentlich mit den meisten 24"-Modellen kein Problem haben.
Ich hab übrigens nen Eiizo S2411 an meinem mac mini und das funktioniert top smile

 

34

> Geschrieben von Jan am 05.02.2008 um 00:14

Super Blogeintrag! Genau solche Infos habe ich zum mac mini gesucht aus folgendem Grund:

Zur Zeit arbeite ich noch an einem PowerBook G4 12Zoll mit 756 MB.
G5 habe ich übersprungen wink
Nun reicht mir die "Power" des G4 langsam nicht mehr aus, ausserdem bin ich von Leopard bis aufs geänderte Dock recht angetan und abzüglich des Preises für Leopard ist der mini eine Neuanschaffung evtl. wert. Vor allem, da ich zur Zeit auf meine Winmaschine temporär umgestiegen bin, da mein kleiner langsam in Adobe Lightroom und > 8000 Bilder (mit vielen RAW) ins schleudern kommt.

Meine Frage: hat hier jemand Lightroom laufen? Infos zu Aperture benötige ich nicht, da der Workflow von LR öfters Photoshop erspart bei Farbanpassungen und "krasseren" Veränderungen als dies bei Aperture der Fall ist. Performen kann der mini in Aperture ja eigentlich gar nicht wink wegen der Graka.

Für Feedback schonmal im Vorraus vielen Dank!

Jan

 

35

> Geschrieben von eT am 12.02.2008 um 17:02

MacMini kann bis zu eine nativen Aufloesung von 1920*1200 Monitoren ansteuern - ob der entsprechende Monitor mit der Aufloesung dann 24", 23" oder gar mehr (z.B. 26") weniger (z.B. 22") hat ist dem MacMini egal. [die Aufloesung hat nix mit der groesse zu tun: 1280*1024 ist z.B. die Standard-Aufloesung der 19" TFTs im klassischen Format - seit circa 4 Jahren betreibe ich einen Eizo 16" TFT mit derselben Aufloesung. Vorteil: kleinere Pixel, daher schaerferes Bild]

MacMini am Eizo S2411W kann ich auch hier nur bestaetigen dass das hervorragend funktioniert! Klasse Rechner, klasse Monitor - ideale Kombination halt! wink

Enjoy!

eT

 

36

> Geschrieben von pr0xyzer am 17.02.2008 um 12:07

Ich habe deinen Weblog zum Anlass genommen und meinen Mac auch aufgerüstet (okay ist bin noch dabei). Als Platte habe ich mich für eine 320GB von Samsung entschieden, die übrigens im Vergleich zur 250er keinerlei Probleme verursacht! Arbeitsspeicher wird Montag geliefert dann bin ich vorerst fertig smile

Erstmal danke für diesen Bericht!!!

 

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> Geschrieben von Daniel am 17.02.2008 um 12:18

Ich werde mir den MacMini wohl als Multimedia-Mac holen. dazu einen netten Fernseher und eine gute Anlage macht der MacMini sicherlich nicht nur optisch was her sondern auch von der Leistung her.

 

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> Geschrieben von Robert am 23.02.2008 um 18:54

Speed-Test Aja Kona mit Samsung 320GB 2,5Zoll. Write 62 MB/s, Read 66 MB/s
Ich hatte davor auch eine Samsung mit 250 GB und auch keine Probleme.
Macbook 2Ghz Core-Duo 2GB RAM

 

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> Geschrieben von Olli am 10.04.2008 um 14:36

Hab mir den kleinen Mac Mini in den USA gekauft... 599 USD = 380 EUR smile
Noch ne 200GB Festplatte, 16MB Cache, 7200 rpm (85 EUR) und noch 2 x 2GB RAM (75 EUR)

Bin immer noch 50 EUR günstiger als die deutsche Version mit 599 EUR und das Teil schnurrt wie ein Kätzchen. Achja... 10 EUR für ein SATA Gehäuse hab ich noch ausgegeben, denn nun hab ich noch ne 80GB Extern Platte smile

 

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> Geschrieben von Marvin am 15.04.2008 um 06:54

Hey ich ueberlege mir einen macmini zu kaufen. habe aber bedenken das er an meinem LG Electronics 32LC52 nicht recht funktionieren wird?!

 

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> Geschrieben von iNyx am 28.05.2008 um 10:30

Ich finde diesen Artikel ganz toll (bin zufällig drauf gestoßen).
Eine prima Anleitung zum aufrüsten eines Minis.

Gruß iNyx

 

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> Geschrieben von C. am 29.07.2008 um 23:47

Hallo Frank!
Ein wiklich toller Beitrag!
Hast du auch probiert mit Hilfe von Boot Camp Windows XP in einer Virtual Machine laufen zu lassen? Mich würde nämlich interessieren, ob der Mini das mit guter Gechwindigkeit schafft. Ich brauche Windows leider für einige Programme der Uni. Der 1,83 Mini leistet dies nicht zufriedenstellend. Ich überlege mir den selben Mini zu kaufe wie du, oder frage mich, ob es sinnvoll ist evtl .noch etwas auf ein Hardwareupgrade zu warten, da der Mini 2.0 Ghz ja schon länger unverändert auf dem Markt ist.
Danke!

Gruß!

Chris wink

 

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> Geschrieben von Frank am 30.07.2008 um 00:04

Hi Chris,

Bootcamp habe ich auf dem Mini nicht probiert. Aber Parallels und VMWare. Hier ist unter 10.5 der RAM der limitierende Faktor und man kann die Maschine nur laufen lassen, wenn man sie gerade braucht.

Unter BC sollte Windows aber mit dem C2D 2 GHz gut laufen?! Oder hast Du so abgefahrene Programme, die eine Menge Leistung schlucken?

 

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> Geschrieben von Paul am 15.09.2008 um 03:37

Hallo Frank,

bin zufällig auf deinen Artikel gestoßen, da ich als frisch ausgebildeter Grafiker
auf der Suche nach einer günstigen, aber leistungsstarken Macintoshalternative bin.

Der mac-mini kam mir da ganz recht, allerdings war ich skeptisch in Sachen Leistung
für Grafikanwendungen. Dein Artikel hat mir natürlich jegliche Angst genommen! ; )

Momentan bin ich noch mit einem Sockel 478- PC Unterwegs ( 3ghz fsb 800, 3 GB Ram DDR400), der mir das vernünftige Arbeiten mit gleichzeitig laufenden Programmen schwer macht.

Ich würde mir die 1,8 Ghz Version zulegen und dann selber aufrüsten.
Ich denke das ist eine sehr gute Verbesserung im Gegensatz zur alten Hardware.
(auf Spiele lege ich keinen Wert)

Eine Frage bleibt für mich noch offen!

Lohnt es sich jetzt einen Mini zu kaufen oder sollte man lieber noch warten? Ist durch die derzeitige Entwicklung von Snow Leopard auf eine neue Serie von Mini's zu schließen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Paul

PS: Entschuldigung für den langen Tex!t ^^'

 

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> Geschrieben von auchFrank am 09.12.2008 um 15:13

Hallo Frank,
mich würde interessieren ob de Mac Mini auch als Server im Büro taugt.

Hast Du oder jemand Deiner Leser bereits Erfahrung damit gesammelt?

Herzliche Grüße vom auch Frank wink

 

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> Geschrieben von Frank am 09.12.2008 um 20:12

Frank, wir haben neben dem oben beschrieben Mac mini noch einen 2. mini (1.66 Core Duo, Baujahr 2006). Dieser rödelt seit nunmehr >2 Jahren ca. 14-20 Stunden/Tag als Entwicklungs-, iTunes-, iCal-, Subversion-, Fax- und Dokumentenserver.

Das macht er problemlos. Auf dem Rechner läuft seit 3 Wochen 10.5 mit 2 GB RAM und einer 250 GB WD Platte. Davor hatte ich die ganze Zeit 10.4.x drauf.

Und der Mini aus dem Artikel hat nun auch das erste Jahr Vollzeit auf dem Buckel. Absolut unauffällig die Kiste. Hat brav sein Geld verdient smile

 

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> Geschrieben von auchFrank am 10.12.2008 um 00:43

Hallo Frank,
danke für Deine ausführliche Beschriebung der beiden Minis.
Damit wäre meine Entscheidung fast gefallen.
Würde er sich auch als kleiner Webserver eignen?
Herzliche Grüße vom auch Frank grin

 

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> Geschrieben von Frank am 10.12.2008 um 00:56

In welchem Kontext? MAMP-Stack mit fester IP in einem RZ im Dauereinsatz? Oder als Entwicklungskiste zu Hause?

Für das RZ halte ich persönlich den Mini bzw. OS X konzeptionell nicht so gut geeignet:

1) überflüssige GUI, die mitläuft
2) kein RAID1 (ohne externes Gerödel) möglich
3) Komponenten relativ unzugänglich (schneller Festplattentausch etc.)
4) Ersatzteilverfügbarkeit + Kosten (wofür u. U. der Provider sorgen muss)

Hier würde ich immer den besser dokumentierten LAMP-Rechner vorziehen (was ich auch tue).

Als Entwicklungsrechner ist er gut. Auf meinem arbeiten meine Kunden und ich an den Projekten gemeinsam, bis sie live gehen (Domain via CNAME -> DynDNS + DSL). Als Webserver läuft ein modifizierter MAMP in der Basisversion.

Wenn die Projekte fertig sind, gehen die Teile dann sofort auf einen "richtigen" Linux-Server. Da meine Apache-/PHP-Konfigs sich auf den Rechnern sehr ähneln und ich die Dinger selber administriere, erlebe zum Glück dann auch keine Überraschungen. Das ist in meinen Augen auch den gemeinsamen Wurzeln von UNIX/OS X und Linux geschuldet. Super Sache :thumbsup:

PS: Das ist schon fast einen eigenen Blogbeitrag wert cheese

 

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> Geschrieben von Felix the Upright Bassist am 29.12.2008 um 04:52

Hi Frank,

der Mac mini ist schon genial: fast unglaublich, wenn man Leistung, (geringe) Größe, (fast nicht vorhandene) Nebengeräusche und (nicht zuletzt) Preis betrachtet, dass es so ein Gerät überhaupt gibt — und dann auch noch direkt bei Apple, denen ja regelmäßig vorgeworfen wird, wie maßlos überteuert deren Geräte seien...!

Aber nur 1 GB RAM ab Werk, das geht ja nun gar nicht... Sobald mehrere «RAM-Hogger» gleichzeitig werkeln, gerät nicht nur der Programmwechsel, sondern so ziemlich alles zu einer Geduldsprobe*...
Daher war bei mir schon lange ein RAM-Tuning angesagt; aber auch ein gelegentlicher Blick in die Aktivitätsanzeige in puncto Festplattenaktivität, besonders bei größeren Kopieraktionen, zeigt, dass die interne Platte (Hitachi 80GB) ziemlich lahm ist und daher auch gleich getauscht werden sollte, ebenso wie der Brenner.

Und Dein Artikel hat mir gezeigt, dass ich damit richtig liege, was den Gewinn an Geschwindigkeit und Komfort betrifft...
________________________
* Nicht unbeträchtlichen Anteil an dieser Lahmheit hat übrigens «De Flasch» (kölsch ausgesprochen), wie ich den Adobe Player auf Grund seiner unsäglich schlechten Performance am Mac liebevoll und zärtlich nenne — und natürlich die Einbindung in grässlich unsaubere JavaScripte... — Abschalten von JavaScript und Plugins deaktiviert zwar auch YouTube usw., bringt aber schon mal eine Menge «Tuning»...!

Aber hier noch meine 0,02€ an Anmerkungen zu den Anmerkungen:

• Dass bei Michael (am 15.11.2007 um 21:47) Photoshop CS anscheinend schneller auf dem PowerPC als auf dem Intel lief, könnte an Adobes wenig perfekter Umsetzung liegen, sprich zu viel Rosetta-Emulation statt nativen Intel-Codes...!

• Jan fragte am 05.02.2008 um 00:14 nach Lightroom und merkte dazu an, dass «der Workflow von LR öfter(s) Photoshop erspart bei Farbanpassungen und "krasseren" Veränderungen als (...) bei Aperture». Ja, mag sein.
Aber hat mal jemand iPhoto '08 ausprobiert (quasi der Mac mini unter den Programmen!), das ja immerhin gratis dazugelegt wird? — So lange ich nicht komplexe Montagen machen muss, sind die Werkzeuge von iPhoto für Bildkorrekturen — auch stapelweise! — sowie leichte Retuschen absolut top (Version '08 wohlgemerkt; mit der starren Filmrollen-Metapher von den Vorversionen kann & will ich nicht leben).
Was aber kann Lightroom denn besser als iPhoto? Sonst lohnt es sich für mich nicht, auch nur darüber nachzudenken....

Liebe Grüße,

Felix

 

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> Geschrieben von Marc68 am 10.02.2009 um 12:22

Richtig Klasse !!!
Danke für den Artikel Frank. Das zeigt wieder wie der MAC MINI unterschätzt wird.
Ich selbst habe einen MAC MINI 2 GHz / 2 GB an einem 30 Zoll´von dell ( 3008WFP )
( Die Frage wurde weiter oben schon gestellt :"Wieviel Zoll maximal an einem MINI ? )
Der Mini schafft zwar nur 1920 * 1200 ( Nativ macht der Dell 2560 x 1600 ) er läuft praktisch im Interpolierten Modus auf dem MAC und das in verdammt guter Qualität.
( http://www.prad.de/new/monitore/test/2008/test-dell-3008wfp.html )
Wenn die Garantie rum ist kommen 4 GB rein. Eine Frage hätte ich noch: Wie bekomme ich raus welcher Speichercontroller eingebaut ist Version 1,2 oder 3 ?
Mein GFX ist eine "GMA 950" dürfte die zweite Revision sein oder ?
Sonst würde das nix werden mit dem 4 GB....

Grüße Marc68

 

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> Geschrieben von Frank am 11.02.2009 um 00:02

Marc, Du hast einen C2D - damit funktionieren 4 GB, von denen 3 aktiv benutzt werden. Die 2 GB Grenze betraf nur die Core Duo minis (2006).

@Felix: Beim Browsen kann man ohne Komfortverlust auch mit aktiviertem JS surfen, wenn man einen Werbeblocker benutzt. Der hält dann die ganzen performancefressenden und z. T. nervtötenden Banner auf Abstand. Ein wenig Werbung ist ja ok, aber was mittlerweile teilweise auf einigen Seiten aufpoppt, kreischt und sich bewegt geht gar nicht mehr.

 

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> Geschrieben von Torsten am 11.02.2009 um 00:04

Hallo,
das ist ein sehr guter Beitrag. Hat mir sehr bei der Entscheidung geholfen.
Somit habe ich mir nun auch einen Mac mini mit 2 GHz gekauft und möchte
ihn ebenfalls mit 4 GB RAM und einer schnelleren Festplatte aufrüsten.
Nun sind ja schon ein paar Monate seit deinen Tipps vergangen.
Hast du (oder deine Leser wink ) vielleicht aktuelle Tipps in Sachen
Festplatten für den Mac mini? Das würde mir echt sehr helfen... tongue laugh

Vielen Dank schonmal im Voraus!

 

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> Geschrieben von Niels am 26.03.2009 um 08:43

Hallo,

vielen Dank auch von meiner Seite für den tollen Bericht. Ich habe jetzt auch 4 GB drin und die WD Platte, läuft alles problemlos. Hier noch mal die genaue Bezeichnung:

1 x WD 2500BEVS Scorpio 5400rpm 8MB 2,5" SATA 250GB (50 €)

2 x Corsair VSA2GSDS667D2 DDR2 2GB PC667 (je 25 €)

 

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