vom 15.10.2007 um 20:46 Uhr von Frank | 3 Kommentar(e) | Trackback URL
Kategorie(n): Hardware | 1018x gelesen

Vielleicht liebäugelt im Moment von Euch jemand mit einem neuen 24” Monitor. Dann könnte das folgende Modell eventuell interessant sein: Eine Sonderedition des Eizo S2411W.

Kurz zu den Features: Der S2411W ist ein 24” Widescreen TFT Monitor im 16:10 Format. Die Auflösung beträgt 1920×1080px, als Eingänge stehen zwei DVI-Ports zur Verfügung, an die bei Bedarf zwei verschiedene Rechner angeschlossen werden können. Als multimediale Extras bietet das Gerät einen HDCP-Decoder (damit können bestimmte kopiergeschützte High-Definition Medien wiedergegeben werden) und es stehen verschiedene Voreinstellungen per Knopfdruck zur Verfügung, die für Filme und Spiele z. b. eine Kontrastverstärkung einschalten.

Warum die Sonderedition? Der S2411W – M ist die Medical Edition vom S2411W. Ursprünglich für Krankenhäuser und radiologische Praxen produziert, bietet das Gerät statt den Multimedia-Voreinstellungen zwei Modi für die Betrachtung von Röntgenbildern. Allerdings hat Eizo wohl zu viele von diesen Monitoren produziert und diese werden im Moment auf dem Endkundenmarkt vertrieben.

Der S2411W kostet ca. 1100 EUR, der M ist ab 850 EUR zu haben. Bis auf die fehlenden Multimedia-Voreinstellungen sind beide Versionen absolut identisch. Wenn man nicht gerade den ganzen Tag Video High-End Grading oder Foto-Postproduction macht und alle Monitore für unter 4000 EUR in der Schublade “Ramsch” ablegt, sind 250 EUR weniger für Funktionen, die man zum Arbeiten eh nicht braucht, nicht übel:

Unter anderem gibt es:

  • CMYK Farkorrektur
  • RGB Farbkorrektur
  • 3 Voreinstellungen abspeicherbar
  • 5 Jahre Garantie mit Vor-Ort-Austausch von Eizo

Ich habe im Büro einmal komplett getauscht und drei von den 2411W-M aufgebaut. Die Bildqualität aller drei Geräte ist absolut konsistent, alle drei sind ohne Pixelfehler und müssen aufgrund der Leuchtstärke des Panels mit 25-30% Helligkeit betrieben werden. Ich hatte sogar am Anfang einen Tag Augenschmerzen, da ich dummerweise mit 80% Helligkeit unterwegs war. Mittlerweile ist alles zum Arbeiten eingerichtet, zu differenzierteren Einstellungen, auch bzgl. der Farbe, bin ich noch nicht gekommen.

Für mich persönlich sind das nach vielen positiven Berichten und Lob noch und nöcher die ersten Eizos. Ich habe vorher mit Apple Cinema Displays gearbeitet und mochte das Plug’n Play nebst schickem Äusseren ganz gerne. Mittlerweile glaube ich aber, dass die Eizos ca. 3 Klassen besser sind. Das fängt beim ergonomischen ArcSwing Standfuss an, zeigt sich in der Bildqualität (habe ein ACD parallel an den Rechner gehängt) und hört bei den 5 Jahren Garantie auf. Mal sehen, was/wie ich in 6 Monaten denke.

Und damit der Beitrag hier nicht aussieht wie Auftragswerbung (ist es nämlich nicht), werde ich auch keinen Shop nennen…

 

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1

> Geschrieben von cachaca am 24.10.2007 um 13:26

Uihh, toller Tip. Danke!

 

2

> Geschrieben von gerry am 29.11.2007 um 23:42

Sind die Eizos wirklich um so viel besser?
Wie wirkt sich das denn das genau aus?

Dachte nämlich eigentlich schon, daß Apple HighEnd-Displays herstellt hmmm

 

3

> Geschrieben von Frank am 01.12.2007 um 10:08

Von High End kann keine Rede sein: Die Cinema Displays haben bei den 23" Modellen leider extrem starke Qualitätsschwankungen: so leiden einige Modelle unter einem starken Rosastich und/oder so genanntem Ghosting.

Ferner sind die Eizos nochmal heller als die ACD, auch aktuelle, und die erweiterte Garantie gehört ja auch mit zur Gesamtbeurteilung.

Die Cinemas sind keine schlechten Displays, die Ergonomie und das Plug'n Play Konzept passen sehr gut - wenn nicht die Problemchen wären...

 

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